Start-ups profitieren von AIT-Kompetenz

10.05.2017 | Wirtschaft

Wien ist auf einem guten Weg, neuer Hotspot in Europa für JungunternehmerInnen im „Cutting-Edge“ Technologiebereich zu werden. Das AIT Austrian Institute of Technology hilft dabei.

Bild: Rita Skof

Marc Busch, AIT: „Wir sind spezialisiert auf schlanke Angebote und bieten Studien, Designs, Empfehlungen und Beratung, auch im Bereich Finanzierung und Förderung.“
Bild: Rita SkofStart-ups nutzen gute Angebote und Vernetzungsmöglichkeiten, um in Österreichs Hauptstadt das „Uber“ oder „Spotify“ von morgen zu werden. Welche Rolle spielen Forschung und ein großes Forschungszentrum wie das AIT dabei? Wie können Hemmschwellen zu Forschungseinrichtungen oder Forschung per se überwunden werden? Gerade junge Unternehmen, deren oberstes Ziel logischerweise die Entwicklung möglichst herzeigbarer Produkte („minimal viable products“) sind und ihre Business Pläne streng einhalten sollten, haben oft zu wenig Zeit für F&E. Hier will das AIT bzw. das AIT Center for Technology Experience (Innovation, Forschung und Gestaltung von User Experience in allen Bereichen) neue Wege ebnen: Durch eine Kooperation mit dem Coworking Space sektor5 und dem angeschlossenen Inkubatorprogramm 5starts unter Leitung von Floor Drees und Yves Schulz ist AIT zentraler und erster Ansprechpartner für alle Belange rund um F&E. Die AIT-ExpertInnen Lisa Diamond, Jan Bobeth, Andreas Sackl, Marc Busch, Margherita Kramer, Hans-Jörg Otto, Sandra Schneider und Manfred Tscheligi stehen Start-ups mit Beratung, Vernetzung und Durchführung von Studien im Bereich User Experience, Produkt- und Technologieakzeptanz zur Verfügung.
sektor5 und 5starts wurden von den Central European Start-up Awards mehrmals als „Bester CoWorking Space“ und „Bestes Inkubatorprogramm“, Floor Drees als „einflussreichste Frau“ in der Start-up-Welt ausgezeichnet. Kein Wunder, dass sich „heiße“ Start-ups, wie handcheque (eine universelle Zahlungskarte mit Touchscreen) mit den Jungunternehmern Valentin Jilch und Khaled Asef genau dieses Inkubatorprogramm für den Start ihres Unternehmens ausgesucht haben. Lisa Diamond, Marc Busch und Manfred Tscheligi haben für handcheque eine empirische Studie mit 500 repräsentativen TeilnehmerInnen in Österreich durchgeführt, in der erhoben wurde, welche Produktdesign-Faktoren (z. B. wahrgenommene Nützlichkeit oder Komfortgewinn) ausschlaggebend sind, dass die universelle Zahlungskarte auch von den zukünftigen BenutzerInnen akzeptiert wird – die erste einer Reihe von Studien, welche die Entwicklung und Einführung von handcheque begleiten und unterstützen.

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