Responsible Science-Modell

03.08.2015 | Forschung

Eine "forschende Bewegung" im ganzen Land zu generieren, ist das Ziel der Allianz österreichischer Wissenschafts-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen .

Gemeinsam mit VertreterInnen zwölf österreichischer Wissenschafts-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen unterzeichnete der Generaldirektor des Naturhistorischen Museums Wien, Christian Köberl, am Mittwoch, den 17. Juni 2015, das Memorandum der "Allianz für Responsible Science". Eine "forschende Bewegung" im ganzen Land zu generieren und die Bevölkerung für die Leistung und Bedeutung der Forschung zu begeistern, ist ihr Ziel.
Bei der Startveranstaltung der Initiative "Responsible Science -Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog" des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) unterzeichneten neben dem NHM Wien zwölf Institutionen aus dem Wissenschafts-, Bildungs-und Sozialbereich ein Memorandum, das die Entstehung einer neuen, forschenden Bewegung in Österreich zum Ziel hat.
Als einer der Erstunterzeichner setzte Generaldirektor Christian Köberl für das NHM Wien damit ein erstes sichtbares Signal für die Übernahme von Verantwortung und für eine bessere Vernetzung der Forschung mit der Gesellschaft: "Das NHM Wien ist schon seit langer Zeit ein Ort, an dem der Austausch und die Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Wissenschaft stattfindet und daher ein idealer Partner für den neuen Schwerpunkt "Responsible Science". Nicht nur wird im NHM Wien moderne Naturwissenschaft spannend vermittelt, sondern es wirken auch viele Menschen bei den verschiedenen Forschungsprojekten aktiv mit, sei es als Freiwillige bei der Betreuung der Sammlungen oder beim Beitragen von wichtigen Daten aus Umweltbeobachtungen", so Christian Köberl.
Zu den ErstunterzeichnerInnen zählten darüber hinaus neben Staatssekretär Harald Mahrer für das BMWFW auch VertreterInnen von Österreichische Universitätenkonferenz, Österreichische Fachhochschulkonferenz, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Ludwig Boltzmann Gesellschaft, Wissenschaftsfonds FWF, Austrian Institute of Technology, OeAD – Österreichischer Austauschdienst, Bundes-Blindenerziehungsinstitut, Rotes Kreuz, Naturschutzbund und INNOC – Österreichische Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften.

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